S-BPM steht für subjektorientiertes Business Process Management und setzt heute neue Maßstäbe im Bereich BPM. Diese weltweit einzigartige Methode wurde von Dr. Albert Fleischmann entwickelt. Die dabei verwendete Prozessbeschreibungsmethode lehnt sich an die theoretischen Konzepte von Milner und Hoare an.
Aufgrund von neuen Gesetzen, Marktanforderungen oder der Optimierung von Betriebsabläufen muss die Software im Unternehmen möglichst schnell immer wieder angepasst werden. S-BPM flexibilisiert Unternehmen in höchstem Maß und liefert effektive, effiziente und serviceorientierte Geschäftsprozesse. Ausgehend von etwa 1000 betrieblichen Ablaufsänderungen pro Jahr, sind hier Einsparungen in Millionenhöhe möglich.
Was bedeutet subjektorientiert? Gemäß der Sprachgrammatik, Subjekt-Prädikat-Objekt, steht bei dieser Methodik die Verhaltensweise jedes Prozessbeteiligten im Mittelpunkt der Betrachtung. Das kann ein Mensch oder ein EDV-System sein, Diese Verhaltensweise innerhalb eines Prozesses bezeichnet jCOM1 als ein Subjekt. Subjekte sind aktiv. Möchte man Parallelen zur deutschen Grammatik herstellen, erhält man über die Frage „wer oder was tut etwas“ das Subjekt. Im Gegensatz dazu steht das Objekt, das passiv ist und mit dem etwas getan wird. Zurück in der Prozesswelt könnten das z.B. Daten oder Datenbanken sein.
Welchen Mehrwert liefert S-BPM? Das höchste Potential in einem Unternehmen sind deren Mitarbeiter. Sie treiben die Prozesse voran. Aus ihrer Sicht beschreiben sie mit Hilfe von S-BPM einfach und intuitiv anhand von nur fünf Symbolen ihre jeweiligen Prozesse. Ihre Zusammenarbeit koordinieren sie über den Austausch von Nachrichten angereichert mit den erforderlichen Daten. Das heißt, S-BPM berücksichtigt erstmals, dass die Prozessbeteiligten untereinander kommunizieren, um ihr gemeinsames Handeln zur Erreichung des gewünschten Prozessergebnisses zu strukturieren und abzustimmen. So entsteht die Prozesslogik.
S-BPM ermöglicht es dabei, jeden Prozess in der Realität zu validieren. Das heißt, er wird getestet und erst implementiert, wenn er der gewünschten Realität entspricht. Jeder Prozess lässt sich demnach sofort ausführen, sei es noch in der Testphase oder nach Einbettung in die Organisation. Die Integration der IT-Zentrale und Fachabteilungen erfolgt nahtlos ohne Medienbrüche. Daraus entstehen extrem transparente Prozesse, die von der Kommunikation untereinander leben. Jeder weiß, was er wann, in welcher Zeit zu erledigen hat. Dadurch dass auch Compliance-Vorgaben und Daten im Prozess hinterlegt sind, ist sicher gestellt, dass die Mitarbeiter stets regelkonform arbeiten.
S-BPM erlaubt das Erzeugen von dynamischen Sub-Prozessen. Das bedeutet in Abhängigkeit vom Prozesskontext (je nach Benutzer, Abteilung, etc.) können anhand von bestimmten Regeln zur Laufzeit weitere Unterprozesse gestartet werden. So lassen sich Prozesse flexibel und einfach umstrukturieren und ggf. mit anderen „Prozessteilen“ einfach „On-the-Fly“ kombinieren.
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